zukunft beginnt jetzt
DER GROSSE DURST.
Am etwas erhöhten Hirschenplatz in Riniken steht markant der Hirschen mit seinem Keller ebenerdig zur Dorfstrasse.
Zu Zeiten, als das Bier noch per Pferdefuhrwerk auf dem staubigen Weg in Fässern angerollt kam, verschwand es dort ein erstes Mal im Kellereingang. Der Hirschen war ein Bauernbetrieb mit einer Gaststube. Die Bierfässer lagen mit ihren dicken Bäuchen neben dem Wein und dem Most im kühlen Gewölbekeller aus dem 17. Jahrhundert, bereit für jeden noch so grossen Durst. Wer per Pferd unterwegs war, band es oben auf dem Hirschenplatz an, es gab keine Promillegrenze. Im Stall nebenan kauten sich noch ein paar Kühe in die dunkelnde Nacht. Die Tiere soffen Wasser, geschöpft vom Ziehbrunnen, falls der jemals Wasser führte, die Leute lieber Most oder ein kühles Bier. Nur die Hühner gingen zeitig in die Federn. Wer Drang verspürte, stapfte zu einem Baum und liess der Natur freien Lauf.
Ob geduldig oder nicht, das Pferd hatte zu warten. Später, im Licht des Sternenhimmels, trabte es mit losem Zügel mit so manchem angeheiterten Reiter wie von selber heim zum Stall.
DINGE UND BEDÜRFNISSE ÄNDERN SICH.
Das windschief gewordene Haus mit Schenke wurde Mitte 19. Jahrhundert abgerissen und über dem alten Gewölbekeller ein zweites Mal, mit dicken Steinmauern und besseren Fenstern als Taverne aufgebaut und ist heute im 21. Jahrhundert ein Wohngebäude. Die Zeit fliegt, die kleinen Bauerndörfer vergrösserten und wandelten sich zu Wohngemeinden, Pferde verschönern nun die Freizeit.
Durch Riniken führt eine Kantonsstrasse, manchmal eng und kurvig. Zu Füssen des Hirschen wird sie schmal, der Schwerverkehr zwängt sich über die fürs Kreuzen zu enge Stelle, beim Mini-Kreisel nebenan nochmals dasselbe in rund, wegen dem viel zu engen Radius. Der alte Dorfkern war nicht gedacht für lärmige Fahrzeuge und breite Lastwagen.
Das Bevölkerungswachstum sowie der demografische Wandel sorgen weiterhin dafür, dass sich nicht nur die Umgebung verändert, auch die Bedürfnisse wandeln sich.
WEIN AUF BIER DAS RAT ICH DIR.
Bier auf Wein, das lasse sein.
Dieser Rat kommt von einer Winzer*in, tendiert er doch eindeutig zum Weintrinken. Der Rat ist gut, wäre da nicht der Alkoholpegel, welcher zu jedem Rat ein paar bessere erfindet. In einer Schenke oder Taverne erst recht. Auch Wein floss im Hirschen, vielleicht weiss und leicht als Morgentrunk, dann rot und mit mehr Gehalt ab dem Nachmittag, gibt es doch ausgesprochen viel Rebbau in den Nachbardörfern.
Während die Bierbrauer*innen auf viel gutes Wasser und Braukessel angewiesen sind und nach Bedarf mit etwas Hopfen und Malz sowie unter- oder obergäriger Hefe ihre Biere nach eigenem Rezept komponieren, werden die Reben der Winzer*innen vom Himmel beliefert, vom Regen und der Sonne, es gibt gute Jahrgänge oder solche, die sind soso lala. Der Rebbau beeinflusst die Landschaft an ihren Hanglagen, Böden und Lage beeinflussen wiederum die Traubensorten und alles zusammen den Wein. Richtig gut werden Bier und Wein erst durch die Brauer*innen und Winzer*innen in Person, es braucht viel Kenntnisse, Intuition und Liebe. Und Arbeit. Genauso wie zu wirklich gutem Kaffee eine richtige Kaffeemühle gehört, der zur Bohne passende Mahlgrad, das richtige Stopfen in den vorgewärmten Kolben, gutes Wasser, Intuition und Liebe.
So oder so ähnlich ging es rund 350 Jahre lang im Hirschen ab, ganz schlicht und ziemlich deftig zuerst als Schenke bis in Gotthelfs Zeiten, etwas sauberer und professioneller als Taverne in Gottfried Kellers Seldwyla. Und dann?
Irgendwann kamen Kaffeeautomaten auf, das offene Bier kam aus Rheinfelden und wurde Hektoliterweise ab Hahn gezapft, Soldaten aus Brugg becherten sich im Ausgang um den Verstand, an der Fasnacht gab es noch einen drauf, der Wein verstaubte in Flaschen mit Etiketten, die Nussgipfel kamen aus der Fabrik und sahen genauso aus. Es gab tagsüber und unter der Woche viel tote Zeit, die Wirtin blieb ganz allein mit diesen Nussgipfeln. Es ging ihr um Umsatz, man kennt das, der darbte. Das ging lange so weiter bis es nicht mehr ging, damals, als der Kanton dem ganzen Spektakel und Debakel endgültig den Stecker zog.
DER HIRSCHEN WIRD INTERNATIONAL.
Die Gemeinde als letzte Mieterin des Hirschen nutzte ihn rund zwei Jahrzehnte als Asylheim. Eine lange Zeit in welcher der Verkehr nicht nur zunahm, kleine Lieferwagen wurden zu immer breiteren und längeren Trucks.
Das Asylwesen brachte dauernd neue Menschen aus anderen Nationen mit ihren mitgebrachten Geschichten in das historische Haus im behäbigen Dorf.
Inzwischen sind es die Mehlschwalben, die jedes Jahr aus Afrika zum Brüten zurückkehren, die Migrantinnen aus Afrika mit ihren quirligen Kindern sind längst wieder weg. Jeden Frühling schimpfen die Schwalben als erstes und streiten sich um die guten Nester und erinnern daran, mit wieviel Temperament einst diese Frauen wegen der Zuteilung der Zimmer und überhaupt miteinander gestritten hatten. Anstatt unter Gezeter rabiat hinaus bugsierten Schwalbeneiern flogen da schon mal handfeste Aschenbecher.
Überhaupt ging viel in Brüche in all den verschiedenen Wohngemeinschaften. Eigentlich alles.
Die lange Zwischennutzung wurde schliesslich aufgelöst, der Gemeinde wurde viel Zeit gelassen, um für ihre Asylanten die heutige Lösung zu realisieren.
Das stark beanspruchte Wohngebäude musste innen komplett erneuert werden.
DER VERDACHT
Es klingt romantisch, am Ziehbrunnen Wasser für durstige Kehlen zu schöpfen. Ob das tatsächlich jemals der Fall war?
Der Sodbrunnen vor dem Stall war immerhin dafür auserkoren. Dazu wurde er genügend tief angelegt: Doch am anvisierten Grund blieb das Wasser aus.
Der trockene Grund deutet unbarmherzig auf einen falsch gewählten Standort hin. War da vor langer, langer Zeit ein Wünschelrutengänger am Werk, so hat er sich offensichtlich vertan. Mit exakter Wissenschaft haben Wünschelruten ohnehin nicht viel zu tun.
Eine Wasserader verläuft anderswo in der Nachbarschaft. Auch wenn man sie nicht sucht, finden sie manchmal uns. So fluten sie unverhofft Baugruben oder befeuchten unsere Keller.
Der trockene Sodbrunnen steht dennoch für etwas: Eine Anstrengung ohne gewünschtes Ergebnis. In diesem Sinne ein Zeitzeuge: Auch so spielte seinerzeit das Leben, manchmal ging etwas daneben (oftmals nicht zu knapp).
Der oberirdische Teil des Brunnens wurde jedenfalls vor noch nicht allzu langer Zeit neu aufgebaut, zur Freude der Kinder. Vergittert, zur Beruhigung der Erwachsenen.
AM BRUNNEN BEI DER LINDE.
Ebendieser Ziehbrunnen wurde im Laufe der Zeit zum Aschenbecher, voll leerer Getränkedosen und Dinge, die wir lieber nicht wissen wollen.
Immer wieder hat ein Kind neugierig in seine stille Tiefe hineingeguckt und gelauscht, ob man aus dem Dunkel nicht doch ganz leise das Wasser plätschern höre, das bei einem Brunnen ja irgendwo sein muss, hat vielleicht ein Steinchen hineinfallen lassen und etwas enttäuscht und zugleich befriedigt das Geräusch auf dem trockenen Grund als Zeichen genommen, dass das Brunnenloch immerhin irgendwo endet, wenn auch nicht im Wasser und der Brunnen ihm dies wegen dem fallenden Steinchen verraten hatte.
DIE STIMME AUS DER TIEFE.
Das gab's auch: Aus dem Sodbrunnen hörte man klägliche Hilferufe! Schuld war ein Smartphone, welches einem Jugendlichen runtergefallen war. Wie wir alle wissen: Ohne Smartphone ist das Leben nur noch halb so schön. So kletterte und rutschte der Junge im Alleingang an einem dünnen Seil bis auf den Grund des Brunnens, das heisst über 10 Meter hinunter bis zu seinem Handy. Jedenfalls musste die Feuerwehr von Brugg anbrausen, um ihn aus der engen Dunkelheit hochzuziehen.
Na gut, es war eine Übung. Der Brunnen wurde von der Feuerwehr vorher etwas entrümpelt. Einen kaputten Regenschirm aus dem letzten Jahrhundert braucht ja auch ein wasserloser Ziehbrunnen nicht.
DAS GLÜCK ZUM FLIEGEN BRINGEN.
Sie gehören heute eindeutig zu den Verlierern, die Schwalben.
Bauernbetriebe gibt es immer weniger, ihre Ställe verschwinden. Auf Stallsuche zum Brüten sind die Rauchschwalben, man erkennt sie am rotbraunen Gesichtsgefieder. Sie brauchen für ihren Nestbau altes Bauhandwerk mit sichtbaren Deckenbalken, sowie eine Öffnung zum hinein- und hinausfliegen.
Auch lehmige Pfützen sind heute Mangelware. Mit was sollen sie da ihre Nester zusammenkleistern? Also kaufen wir ihnen Kunstnester.
Schwalben sind wahre Flugakrobaten, zum Insekten fangen ist das ideal, doch leider machen sich die Eintagsfliegen, Mücken und Falter rar, es hat nun oft zu wenig um zu zweit nur eine einzige Brut aufzuziehen.
Erschreckend viele Nester unter dem Dachgiebel für die Mehlschwalben mit ihrem leuchtend weissen Bauch und dem tief eingekerbten Schwanz sind aktuell im Hirschen verwaist. Mit viel Zuversicht montiert und nur noch wenig benutzt.
Als Zugvögel, die mit ihrem Schwalben-GPS unterwegs sind, fehlt es den Schwalben nicht nur an Futter und Nistmöglichkeiten, auf dem langen Weg zum Winterquartier gibt es manchmal auch noch sehr heftige, unerwartete Unwetter.
Dabei gelten Schwalben als Glücksbringer, die Mehlschwalben bringen den Frühling und schützen das Haus vor Blitz und Feuer, die Rauchschwalben bewahren das Vieh und andere Stallbewohner vor Krankheiten.
Wir sollten etwas für ihr und unser Glück tun und wir können es: Mit unserem Einsatz für mehr Biodiversität.
WIE DIE DINGE SO LAUFEN.
Hirschen und Hirschenplatz sind Teil einer unendlichen Geschichte. Jedes historische Haus hat irgendwo eine Kiste oder Schublade mit Anekdoten und Geheimnissen, das verleiht ihm einen zusätzlichen, besonderen Reiz. Es braucht nur etwas Neugierde und schon wird es interessant.
Mit musikalischen Tupfen hat ab und zu der Musikverein Riniken mit seinen Blasinstrumenten den Platz beehrt. Die Konzerte passten stimmig zum Ambiente, zur sommerlichen Linde, oder zum kühlen Advent, zum Kaffee mit Kuchen, zum Sodbrunnen, zur funkelnden Stimmung und Freude an Musik aus dem Dorf, mit musikalischer Unterstützung von Brugger Kolleg*innen.
So manches fliesst oder rollt oder lauft wie das Wasser dort, wo es keinen Widerstand findet. Auch beim Hirschenplatz. Die lange Miete und Nutzung des Hirschen als Asylheim führte da und dort offenbar zur Annahme, es handle sich da um einen öffentlichen Platz der Gemeinde.
Es steht uns jedoch nur das zur Verfügung, was einem in Wirklichkeit zusteht. Damit muss jedermann auskommen.
WO (K)EIN WILLE IST DA IST (K)EIN WEG.
Es gibt zu so manchem kausale Zusammenhänge zur Vergangenheit. In dieser Vergangenheit hat es oft weitere Zusammenhänge zur Vergangenheit zuvor. Verknüpfungen können komplex sein. Mit einer Auslegeordnung gelingt es uns manchmal, Muster zu erkennen.
Der ,Gordische Knoten’, ein Knopf den niemand mehr aufzulösen vermochte, wurde unkonventionell mit einem Schwerthieb durchtrennt, so erzählt es uns die Saga.
Das schärfste Schwert ist die Wahrheit.
Ein schlichtes Verbindungssträsschen zum bestehenden Abschnitt „Hirschenstrasse" beim „Kreisel“ konnte mangels Beteiligung von Anwohnern nicht aufgegleist werden.
Auch der Gemeinderat mochte sich nicht einbringen. Es handle sich um ein Privatareal.
Der seit Jahren umsatzschwache und verkehrstechnisch fragwürdige Dorfladen habe zudem einen geeigneteren Standort direkt an der Kantonsstrasse gefunden. Verkehrstechnisch mit einer ungefährlichen Zufahrt und ausreichend Parkmöglichkeiten für Kunden, das Personal und die Anlieferung.
AB UND ZU EIN STURM.
Derweil blies eine heftige Sturm-Böe durch Riniken und ein verbliebenes ,Kein Atommüll im Bözberg’ Schild (KAIB) flog vom Hirschenplatz ins Dorf, von wo es anderntags freundlicherweise zurückgebracht wurde. Ein paar alte Dachziegel hatte es ebenfalls erwischt. Sie zerschellten am Boden in kleine Einzelteile.
BOHREN IM SCHWARZEN LOCH.
Das geplante Bohrloch der NAGRA bei Riniken für das Endlager der Nuklearabfälle im Bözberg wurde sistiert. Eine Mehrheit im Dorf atmete auf: Riniken bleibt attraktiv. Die vielen gelben Banner und Schilder gegen das angebohrt werden haben gewirkt.
Dann endlich der Entscheid der NAGRA. Das Endlager findet offenbar seine strahlende Zukunft am Standort Nördlich Lägern (Stand Irrtum heute). Endlager hat einen schalen Klang. Hunderttausende Jahre sind zu lange für ein Ende und wären noch lange nicht das Ende. Das Strahlengespenst wurde jedenfalls von tief unten im Optalinton des Bözberg herausgelockt und aus dem für uns wichtigen Wasserschloss verbannt.
So gross sei der Platzbedarf für den Atommüll in Wirklichkeit nicht, wie viele es sich vorstellten, hört man danach bei den sichtlich erleichterten KAIB Mitgliedern beschwichtigend im Odeon Brugg, von der ebenfalls gut gelaunten NAGRA Spitze auf dem Sofa. Netter Versuch ein Problem kleinzureden.
Irgendwo in der Unendlichkeit des Weltalls hat es bestimmt mal Platz und Zeit für ein paar niedliche, kleine Endlager.
EINEN LADEN (ER)FINDEN.
Das angedachte Dorfladenprojekt an der Kantonsstrasse mit integriertem Bauamt scheiterte an einer fehlenden Berechtigung. Ohne Bauamt hingegen konnte nach längerem Hin und Her der inzwischen geschlossene Dorfladen dort seine wohlverdiente Wiedereröffnung feiern.
WIE DINGE (VER)SCHWINDEN.
Als vor noch nicht allzu langer Zeit die Postfilialen in der näheren Umgebung von Riniken eine nach der andern umfielen als wären es Dominosteine, traf es trotz zugänglicher Lage an der Kantonsstrasse, mangels Kundenfrequenz auch die Post Riniken.
An die vergangenen Zeiten erinnert der beibehaltene Name der Bushaltestelle: Post Riniken.
Ungenügende Kundenfrequenz, sich ändernde Bedürfnisse, zu klein, zu gross, am falschen Ort, aus der Zeit gefallen, so manches führt zu Veränderungen, es kommt zu Anpassungen, zu Verlagerungen. Die Bedingungen müssen stimmen.
In der Natur verschwinden Tierarten und Pflanzen.
Im Klima verschwindet die Balance.
Gemeinden hingegen verschwinden nicht wirklich, sie fusionieren.
FUSION ALS VISION.
In einer Landgemeinde sitzen Einwohner*innen im Gemeinderat. Sie führen in unserem Milizsystem als vom Volk gewählte Laien (etwas selbstausbeuterisch, ohne bezahltes Pensum) auf der strategischen Ebene die Behörden. Die Verwaltung stellt die operative Ebene.
Gemeinsam müssen sie alle anfallenden Geschäfte abdecken. Oberstes Organ der Gemeinde sind die wahlberechtigten Einwohner*innen.
Gemeinden funktionieren je nach Grösse und Personen sehr unterschiedlich. Die meisten Dinge erledigen sich ja nicht von selber. Einfach ist das nicht, allein schon strategische und operative Ebene sauber zu trennen.
In kleinen Landgemeinden all die verschiedenen Sachgebiete praktisch alleine im Griff zu haben, ist kaum möglich. Es braucht deshalb auch Wissen, wann und wo Unterstützung zu holen ist. Dienste lassen sich im Verbund mit anderen betreiben. Beim Auslagern einer Aufgabe geht allerdings das Know-how verloren.
Der Gemeinderat funktioniert als Kollegialbehörde, ihre jeweiligen Schreiber*innen als Generalist*innen.
Eine Stadtgemeinde hat deutlich mehr Ressourcen, ist fachlich breiter aufgestellt und generiert so mehr Erfahrungen und Routine.
Kundenbedürfnisse beeinflussen auch das Gemeindehaus Riniken.
Riniken wolle nicht wachsen, hiess es früher, doch was soll ein Wille ohne Vision? Die Einwohner*innen und Steuerzahler*innen von Riniken sind zugleich Kundschaft wie auch Auftraggeber*innen.
Man möchte nun wie anderswo gemeinsam über weitere Aufgabenteilungen mit anderen Gemeinden bis hin zur Fusion nachdenken. Brugg könnte für letzteres zum Favoriten avancieren.
Auch beim Gemeindehaus Riniken gibt es eine Bushaltestelle: Gemeindehaus Riniken. Die Bushaltestellen zeigen sich unbeeindruckt solide.
WOHIN DIE ZEIT VERGEHT.
Der Begriff Zeit wurde von Wahrnehmungen (etwa wie sich die Gestirne bewegen), von der Philosophie (etwa zu Veränderungen innerhalb einer Ewigkeit) aber auch von der Physik (etwa wie sich die Raumzeit krümmt) definiert.
Existiert Zeit? Beweise fehlen.
Es gibt allerdings ein vorher und ein nachher.
DER ELEFANT IST DAS INTERNET.
Computer und Internet haben heute eine zentrale Stellung. Sie beinflussen uns, unsere Geschäftswelt wie auch die Politik massgeblich.
Das Internet, Soziale Medien und Smartphones machen Informationen und Daten über uns zu einem lukrativen Geschäft. Wir werden auf handelbare Daten reduziert und von reich und mächtig gewordenen Konzernen heimlich auf Schritt und Tritt überwacht und ausgebeutet. Das Tempo nimmt zu. Neue Technologien sind angesagt. Künstliche Intelligenz muss her, besser, schneller, smarter.
Im Zentrum bleibt jedoch der Mensch und sein Umfeld, unsere Umwelt, all die Habitate, die wir fürs Überleben hüten und nicht zerstören sollten. Die Natur.
Die Elefanten vergessen nichts, hiess es früher. Das Internet vergisst nichts, heisst es heute.
Menschen gehen, Menschen kommen. Dinge verändern sich. Altes verschwindet, Neues entsteht. Nicht alles wird besser, nicht alles wird schlechter. Wir sollten nicht vergessen, der Welt Sorge zu tragen.
An manchen Orten wird es zu heiss, an andern zu nass. Das Artensterben schreitet weltweit voran.
Jeder Beitrag zum Schutz und der Förderung von Biodiversität zählt.